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Wem gehört Deutschland? Die Profiteure der Staatsverschuldung
Rezept für Staatsverschuldung: Man nehme eine Billion Euro (das allein sind 1.000 Milliarden), packe noch einmal 226 Milliarden Euro drauf und füge weitere 737 Millionen Euro hinzu. Das ergibt eine dreizehnstellige Zahl: 1.226.737.000.000 Euro. So unvorstellbar hoch ist Deutschlands Schuldenberg, der übrigens pro Sekunde um weitere 1.300 Euro wächst.
Mitgliederversammlung 2008 in Aukrug
Die Mitgliederversammlung des Vereines Regionalgeld Schleswig-Holstein findet am 27.02.2008 in Aukrug statt.
Wie man möglichst viele Steuern eintreibt...
Vor rund 100 Jahren versuchte der italienische Finanzwissenschaftler Amilcare Puviani diese Frage zu beantworten: Wie kann eine Regierung möglichst viel Geld aus ihren Untertanen pressen, ohne offenen Widerstand zu provozieren? Er machte folgende Vorschläge:
Deutscher Gewerkschaftsbund überrascht von Ungleichverteilung der Einkommen
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat mit einer wissenschaftlichen Studie die zunehmenden sozialen Gegensätze in Deutschland untersucht. Das Ergebnis: Die Reichen werden immer reicher, während die große Masse gerade über die Runden kommt, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Kurzeinstieg als Video: Wie funktioniert Geld ?
Bei Youtube gibt es jetzt eine sehr unterhaltsame Einführung in die Funktion und die Wirkungen unseres auf Zinsen basierenden Geldsystems.
"Leben ohne Wachstum" - Der Antrag der SPD-Ostholstein im Wortlaut
Viel wurde diskutiert, gelesen haben den Antrag im Original offensichtlich wenige. Hier der Antragstext zum selber Nachdenken:
Kommentare der CDU und FDP zum Parteitagsantrag der SPD
Die Diskussion über den Antrag auf dem Landesparteitag der SPD wurde z.T. für hämische Kommentare genutzt. Hier einige Auszüge:
SPD Ostholstein fordert: Schafft die Zinsen ab!
Lübecker Nachrichten vom 16.03.2007: Eutin/Kiel - Die SPD Ostholstein hat Historisches vor: Auf dem Landesparteitag in acht Tagen will sie den Antrag stellen, in Deutschland die Zinsen abzuschaffen - und sorgt damit für großes Aufsehen. Das Einkommen aus Kapitalvermögen sollte sich nicht mehren, während Arbeitnehmer mit stagnierenden oder rückläufigen Löhnen auskommen müssen, so der Antrag. Das jetzige Geldsystem sei "extrem ungerecht". Im Kieler Landeshaus wird die Forderung mit Kopfschütteln quittiert. Der designierte SPD-Chef Ralf Stegner distanziert sich vorsichtig: "Wir sind eine große Volkspartei. Da gibt es viele Anträge, nicht alle werden beschlossen."
Die Welt: Neue Währung soll in Altona die Binnenkonjunktur ankurbeln
Die Welt vom 17.10.06 berichtet über den Alto: Neue Währung soll in Altona die Binnenkonjunktur ankurbeln Alto soll sie heißen, die neue Währung im Stadtteil Altona, die den Euro ergänzen soll. Eine eigene Regionalwährung soll dort für mehr Lebensqualität sorgen. (Von Olaf Dittmann)
KANNWAS und Regionalgeld bei Wikipedia
Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer freien Enzyklopädie in mehr als 200 Sprachen. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. Seit Mai 2001 entstanden so 474.299 Artikel in deutscher Sprache. Inzwischen sind auch KANNWAS und andere interessante Beiträge über Regionalgeld dabei.
TAZ berichtet über Regionalgeldkongress in Weimar
Die Berliner TAZ berichtet sehr positiv über den Regionalgeldkongress - Eigentlich erstaunlich, da die TAZ sonst gar nicht über alternative Geldtheorien berichtet. In der gleichen Ausgabe werden z.B. unter der Überschrift "Das Ende der Kartoffellogik - Endlich werden wieder Alternativen zu den neoliberalen Theorien diskutiert" Bücher vorgestellt - die Auswahl der Titel erscheint, als hätte die Autorin Ulrike Herrmann sich nie ernsthaft mit Alternativen beschäftigt und so fällt ihr Fazit auch bescheiden aus: "Von Nuancen abgesehen steht überall das Gleiche. Die große Trennung verläuft zwischen den Keynesianern und den Neoliberalen - aber innerhalb der Schulen herrscht weitgehende Einmütigkeit. Für eine Geisteswissenschaft ist die Volkswirtschaft erstaunlich variantenarm." Ihre Kollegin, die über den Kongress in Weimar berichtet, hat sich offenbar mehr mit dem Thema beschäftigt.
Ist der EURO etwa ein Kettenbrief?
Zumindest ist sich die Wochenzeitung DIE ZEIT dessen ziemlich sicher.
Kieler Nachrichten vom 23.08.2006: Was zählt, ist das Regionalgeld
Vom Schülerprojekt zur Jugendbotschafterin: Mirjam Fochler (20) ist von der Idee des Regionalgelds überzeugt, durch das Gutscheinssystem die regionale Wirtschaft und Kultur zu stärken.
NEU: Teilnehmerdatenbank und Volltextsuche
Seit Anfang Juni steht im Menü "wo einkaufen" eine Volltextsuche über die Teilnehmerdatenbank zur Verfügung. Das Finden von Teilnehmern bzw. deren Leistungen wird damit wesentlich erleichtert.
Kiel: Werbeaktion für KANNWAS in der Holtenauer Straße
Direkt vor dem Umwelttag soll eine konzertierte Aktion über eine Woche hinweg zur Teilnahme einladen, am Umwelttag selbst, soll das Ergebnis überregional bekannt gemacht werden, damit zukünftig KANNWAS in der Schwerpunktregion Holtenauer Straße ausgegeben werden.
Wie kann ich mit KANNWAS meinen Verein unterstützen?
Wenn ich als Konsument meine KANNWAS gegen Euro eintausche, kann ich von der eingetauschten Summe 3% an einen Verein meiner Wahl spenden. Der Verein muss bei uns registriert sein, dann bekommt er regelmäßig von uns die 3% der Tauschsumme all derer, die ihn als Begünstigten genannt haben.
Eisiges Schweigen - Wir lassen uns vom Geld beherrschen, weil wir seine Wirkungsweise nicht verstehen
Keiner unserer politischen Parteien trauen die Menschen die Lösung der Probleme zu, die sie bedrücken. Die Resignation ist berechtigt: Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist von 1991 bis 2001 um 37% gewachsen, die Nettolöhne und -gehälter sind es nur um 23%. Die Geldvermögen dagegen haben sich verdoppelt und die Bankzinszahlungen um 95% zugenommen. Das Wachstum der großen Vermögen muss also von den Arbeitnehmern und Steuerzahlern erwirtschaftet werden. Die Umverteilung von unten nach oben ist von der Politik nicht gewollt, aber offenbar unvermeidlich – ein Systemzwang.
Was passiert eigentlich beim Staatsbankrott mit den Schulden ?
Ist Ihnen eigentlich klar, daß ein Staatsbankrott niemals ein Bankrott des Staates ist (unklare Bezeichnung), sondern immer ein Bankrott seiner Bürger ist ?
Die Formeln für den Staatsbankrott
Im Diskussionsforum der FDP erschien folgender lesenwerter Beitrag:
Zitat: Die heute praktizierte Form der Demokratie...
Prof. Dr. Friedrich August von Hayek,Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften (1981) brachte dieses Zitat:

